Kleinpferde

    Aus Pferde-Lexikon

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    Als Kleinpferde sollen hier Pferderassen bezeichnet werden, die über rund 130 Zentimetern messen und teilweise auch das Ponymaß (147,5 Zentimeter) überschreiten. Diese im deutschen Sprachraum früher als G(roß)-Ponys oder auch Doppelponys bezeichneten Rassen werden inzwischen zusammen mit den K(lein)-Ponys beim Deutschen Ponyzuchtverband eingetragen.

    Neben der Größe besitzt diese inoffizielle Kategorie jedoch eine weitere Eigenheit: Auf Grund des höheren Stockmaßes, aber auch des zumeist kräftigen Körperbaus sind die Kleinpferderassen in der Lage, auch Erwachsene zu tragen.

    In vielen Ländern wie Island und Norwegen, aber auch in Osteuropa oder Südamerika stellen Kleinpferde seit Jahrhunderten das übliche Transportmittel dar, auf dem Reiche wie Bauern reisten. Auch als Packtiere und Kutschpferde werden Kleinpferde auf der ganzen Welt genutzt.

    In Deutschland finden große Ponys erst seit den 1970er Jahren auch als Erwachsenenreittiere wieder Verbreitung. Die stetig wachsende Zahl der Ponyliebhaber spricht für sich. Kleinpferde vereinen also die Vorteile der anderen Kategorien in sich: die Intelligenz, Robustheit und Leichtfuttrigkeit der Ponys mit der Tragfähigkeit, der (teilweise) hervorragenden Eignung auch für den Turniersport und - je nach Rasse - auch dem eleganten Erscheinungsbild der Großpferde.

    Die einzelnen Rassen:

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