Ponys

    Aus Pferde-Lexikon

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    Viele Menschen, die Angst vor großen Tieren haben, nähern sich ohne Scheu den kleinsten Pferden, den Ponys. Ihr sympathisches Äußeres mit den großen Augen, dem dicken Schopf über der Stirn, dem zotteligen Fell und den kurzen flinken Beinen nimmt auch Nichtreiter für sie ein.

    Für viele junge Reiter stellt ein Pony das erste eigene Pferd - oder zumindest das erste Lehrpferd - dar, an das sie sich meist Jahre später noch mit gemischten Gefühlen erinnern. Bei vielen besitzen die kleinen Pferde einen schlechten Ruf als verschlagene, hinterlistige und bisweilen sogar gefährliche Tiere mit einer besonderen Neigung zu Untugenden wie Beißen oder Ausschlagen.

    All diese Einschätzungen übersehen jedoch, dass Ponys sich lediglich in der Körpergröße von ihren Pferdekollegen unterscheiden. Wer glaubt, ein kleines Pferd bräuchte weniger Ausbildung als ein großes, der irrt. Gerade Ponys, die meist über eine hohe Intelligenz und großen Einfallsreichtum verfügen, benötigen artgerechte Beschäftigung und konsequente Erziehung.

    Wer sich ernsthaft mit seinem Pony auseinander setzt, wird bald nicht nur ein verlässliches Reittier, sondern auch einen aufgeweckten und unterhaltsamen Freund gewinnen.

    Die einzelnen Rassen:


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